3. Dezember 2014

Au … Aufschrei 73

Denkhilfe für dumpfe EU-Schädel und deutsche Regierungsblödel

JEDE Maut diskriminiert Ausländer –
JEDE oder KEINE!

Kürzlich meldeten Zeitungen wieder Behauptungen der EU, die DEUTSCHE PKW-Maut diskriminiere Ausländer. Sie sei daher „chancenlos“ in der EU. Man schüttle daher in Brüssel nur den Kopf über die deutsche Maut-Debatte.[1]

Die deutsche PKW-Maut diskriminiert tatsächlich Ausländer. Doch nur, wenn man allein auf die Einnahmen achtet. Falsch ist, dass NUR die DEUTSCHE PKW-Maut Ausländer diskriminiert. Das tut JEDE Maut oder, wenn man die Ausgaben einbezieht, KEINE. Konsequenz für die EU: Schafft JEDE Maut ab, auch existierende Mautsysteme in Österreich oder sonstwo (Neschle wäre dabei!) oder erlaubt ALLE, sofern sie nicht unverhältnismäßig sind zum Aufwand, den ausländische und inländische Autos auf den Straßen verursachen:

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1. Dezember 2014

Leon Neschle 82 (49. Woche 2014)

Make-up und Wettkampfvorbereitung als allegorische Bildungsbeihilfen

Mein Hund ist gut ausgebildet, aber nicht gebildet. (Neschle)

Es gibt kein englisches Wort für Bildung. Education meint Ausbildung. Der Bologna-Prozess verurteilt auch uns zur Ausbildungspolitik. Doch unsere Politiker nennen es immer noch „Bildungspolitik“. So schwindeln sie mit dem Etikett „Bildung“. (Neschle)

Studierende haben es nicht leicht heute. Man wirft ihnen Passivität vor, eine „Kultur der prüfungstechnischen Abklärung“ (Was genau soll ich tun, um die Klausur zu bestehen?) anstelle des „Willens zur inhaltlichen Aufklärung“. Sie seien Punktesammler ohne tieferes Interesse für ein tiefgründiges Verständnis ihres Fachs. Sie ließen lieber eine vorgefertigte Ausbildung über sich ergeben, statt sich mühevoll selbst zu bilden und sich als Unternehmer ihrer Talente zu sehen. Ihre einzige Aktivität sei die Suche nach einem, der sie passiv ausbildet: Nach-Denken in einer intellektuellen Hängematte statt Vor-Denken als geistige Herausforderung.

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28. November 2014

Au … Aufschrei 72

Multiple Staatsheuchelei und zu viel Bürgertoleranz

Statt stattlichem Lohn oder staatlichem Mindestlohn unstattliche stadtliche „Aufwandsentschädigung“

Es gibt einen staatlichen Mindestlohn von 8,50 pro Stunde. In Essen gibt es auch einen stadtlichen von 1,25 pro Stunde, plus drei Flaschen Bier pro Schicht, warmes Essen und Tabak zum Selbstdrehen für das Säubern der Stadt durch Suchtkranke[1]. Beides sind keine stattlichen Löhne und der stadtliche Lohn verstößt augenscheinlich gegen den staatlichen Mindestlohn. Doch so ist das heute: Gesetze gelten für alle, nur nicht für die Behörden des Staates, von dem die Gesetze gemacht werden.

Unser Staat hat sich daran gewöhnt, nach Belieben zu handeln und für seine Bürger alles zu sein, nur kein nachahmenswertes Vorbild. Er ist vielmehr das Musterbeispiel für schlechtes Benehmen geworden. Er verlangt von den Bürgern, sich Gesetzen zu beugen und Usancen zu wahren, die er selbst nicht einhalten will. Beispiele gefällig:

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24. November 2014

Au … Aufschrei 71

Der Rot-Grüne Ampelirrtum: Gleich-Stellung als universelle Gleich-Verteilung

Rote und grüne Ampelfrauen ohne Kopftuch

Dortmund ist mit zwei Milliarden Euro verschuldet, hat eine Arbeitslosenquote von über 12 Prozent, aber eines der wichtigsten Probleme der Politiker der Bezirksvertretung Innenstadt-West, einer Rot-Grünen Fußgängerampelkoalition (zur echten Ampel fehlt das Gelbe), ist die Gleichstellung von Frau und Mann. Auf Fußgängerampeln!

Für diesen „emanzipatorischen Akt“ haben sie sich eine wirklich tolle Figur ausgesucht: großköpfig, pummelig und kurzbeinig, mit niedlichem Rock und langem Zopf. Diese „Ampelemanze“ sieht allerdings aus wie eine korpulente Angehörige des Bundes Deutscher Mädchen aus Adolfs Zeiten, aber nicht wie eine Frau, die zu diesen „emanzipatorischen Bemühungen“ passt:

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20. November 2014

Au … Aufschrei 70

Pädophilie der Grünen – Warum diese Denke auch ausländische Faschisten in Deutschland schützt

Grüne, immer noch zu „grün“!

„Wir sind weder Verhaltensgestörte noch Kranke“ steht auf dem Spruchband der pädophilen Indianerkommune auf dem Parteitag der Grünen 1980. Natürlich nicht, bestätigen die Grünen damals in ihrem Parteiprogramm.

Am 12. November 2014 bescheinigte Franz Walter den Grünen in einem Gutachten, ihr Pädophilie-Kapitel seitdem nur mangelhaft aufgearbeitet zu haben. Die Ursachen dafür sind noch dieselben, die sie einst in die Pädophiliefalle tappen ließen: die „generelle Affinität zu Minderheiten. … Minderheiten seien per se gut gewesen und ‚ideologisch veredelt‘ worden.“[1] – Und davon soll nichts hängen geblieben sein?

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11. November 2014

Neschle-Depeschle 10+11

Neschle-Spezial-Depeschle zum Hoppeditz-Erwachen

Karnevalshit oder Karnevalshit: Das ist ab heute die Frage der Session. (Neschle)

50 Jahre Humba, Humba, Täterä – Das mit Recht vergessene Jubiläum?

9. November 2014: Das Jubiläum 25 Jahre Mauerfall, zwei Tage danach: Hoppeditz- Erwachen am 11. November 2014 um 11.11 Uhr. Doch da fällt auf: Anders als die Politiker haben die Karnevalisten ein wichtiges Jubiläum vor lauter Spaß nicht ernst genommen. Sie haben es wohl schlicht vergessen: 50 Jahre Humba, Humba, Täterä.

Laut Wikipedia kam es bei der Erstaufführung dieses Karnevals-hits am 5. Februar 1964 „zu einer einstündigen Überziehung der Übertragung der ARD-Fernsehsendung Mainz wie es singt und lacht, weil sich das Saalpublikum nicht beruhigen konnte“. Dabei wurde Humba, Humba, Täterä von Ernst Neger gesungen. (Merke: Hat das Publikum Spaß, darf auch Ernst singen!).

Später mussten Entwicklungshelfer, so meldete der Spiegel, Einheimische in Afrika aufklären, „dass der Titel nicht die deutsche Nationalhymne“ sei. Gemeint war wohl die DDR-Hymne(?), gilt doch „Täterä“ auch heute noch als Bezeichnung für den Trabanten-, also den Trabbi-Staat. Und war nicht dessen Nationalhymne „Auferstanden aus Ruinen“ als musikalisches Plagiat von „Goodbye Johnny“ verdächtigt? Da hätte man wechseln sollen, zumal auf ostdeutschen Fußballplätzen längst eine eigene Version des Karneval-shits zu hören war, mit „Ufta, Ufta“ statt „Humba, Humba“. Also: „Und da geht’s Ufta, Ufta, Ufta, DDR, DDR, DDR, …“? Klingt doch deftig nach Arbeiter- und Bauernstaat. Oder nicht?!

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2. Dezember 2013

Leon Neschle 81 (48. Woche 2013)

Die unwirtschaftliche Art, Wirtschaftswissenschaft zu betreiben

Von wegen Schwarmintelligenz: Selbst eine Gemeinschaft intelligenter Menschen kann kollektiv unfähig sein, falsche Entscheidungen zu korrigieren. (Neschle)

Warum ist der Weise so still? – Weisheit kommt zwar mit dem Alter, aber auch die Erkenntnis, dass die Jungen das Weise nicht hören wollen. (Neschle)

Vor ein paar Monaten hat Neschle fast hundert wissenschaftliche Aufsätze zum Thema „Vorstandsvergütung“ durchgesehen (Leon Neschle 83, in Vorbereitung), angefangen bei den höchstdekorierten A-Journals. Dabei hat er eine Regelmäßigkeit entdeckt: Er konnte mit den „Erkenntnissen“ der Aufsätze umso weniger anfangen je höher das jeweilige Journal in der wissenschaftlichen Rangordnung stand.

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23. Mai 2013

Au … Aufschrei 69

Herr, schmeiß Hirn vom Himmel! Es muss aber gut durchblutet sein.

Schmählied unser: Wirr entscheidet!

Für manche Leute ist die Politik zur Ersatzreligion geworden. Bei extremen Richtungen des (National-)Sozialismus haben solche Leute den ganzen Verein unter ihre Kontrolle gebracht und bestimmen selbst das Bekenntnis der Ungläubigen auf „machtvolle“ Weise, etwa in Nordkorea. Dort gibt es „anbetungswürdige“ Politiker, meist Partei- und/oder Staatsgründer, wie es sie mit Hitler, Mao oder Stalin gab. Jeder dieser „Religionsstifter“ hat für seine Ideologie, wie das Glaubensbekenntnis der Politik genannt wird, Millionen von Menschenopfern gebracht. Damit verglichen waren die als grausam verschrienen Menschenopfer in den süd- und mittelamerikanischen Kulturen eine Lämmerparade.

Nun versuchte Philip Le Butt, Vorsitzender der Jusos aus der Region Hannover, all dies noch zu übertreffen. Lassen wir ihn seine Tat und deren Einschätzung zunächst selbst erklären:

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Leon Neschle 80 (21. Woche 2013)

Hooligans des Glaubens

Dieser Beitrag war geschrieben, als Le Butt unfreiwillig die Idee zum Aufschrei 69 lieferte. Man hätte diesen Beitrag auch gut um Polit-Hooligans ausweiten können.

Hooligans? Sind die das männliche Pendant zur hohlen Gans? (Neschle)

Es gibt am Fußball Uninteressierte und mäßig Interessierte; beim Fußball findet man Zuschauer bis hin zu echten Fans; im Fußball Gläubige und Tiefgläubige. Und es gibt die Hooligans, die mit Fußball eigentlich nichts an der Kutte haben, aber trotzdem so tun und dessen Nähe suchen, allein um ihrer Gewaltbereitschaft Ziel und Richtung zu geben. Sie verzichten dafür sogar auf den Fußball, wenn sie schon vor dem Spiel von der Polizei weggesperrt wurden. Und das ist nicht gerade selten.

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20. Mai 2013

Au … Aufschrei 68

Bayrische Politik schüttet das Kind mit dem Bade aus. Anti-Diskriminierung allenthalben, außer bei Verwandten?

Die große Verneigung vor den Mobbern

Sie machten es jahrelang falsch die Bayern, weil viele Politiker dort vorzugsweise Verwandte beschäftigten. Nun wollen sie es wieder falsch machen, nur dieses Mal in die andere Richtung und Verwandte unabhängig von ihrer Eignung(!) diskriminieren.

Doch wie sagt unser Grundgesetz in Artikel 3 Absatz 3: „Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.“ (Hervorhebungen – Neschle)

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