Neschle-Depeschle 20

Mai 6th, 2013

Neschle-Depeschle-Neschle-Depeschle-Neschle-Depeschle
Für den kleinen Hunger zwischendurch: Der schnelle Einwurf in den Strafraum

Die evangelische Kirche versteht die Bibel nicht! Was soll da Bruder Martin denken?

Evangelischer Kirchentag 2013:
Bibelfest und doch nicht bibelfest!

Gerade ist er zu Ende gegangen: der Evangelische Kirchentag 2013 mit der Losung „Soviel du brauchst“. Unter dieser Losung war auch Peer Steinbrück zu Besuch. Das sagt entweder viel darüber, wie „ernst“ der Kirchentag seine Losung nahm, oder etwas darüber, wie viel Gnade die Kirche auch gegenüber „Pharisäern“ walten lässt, die zumindest früher (wer’s glaubt?!) die eigene Gier nicht im Griff hatten.

Neschle wundert sich aber vor allem darüber, wie wenig die evangelische Kirche die Bibel als Grundlage der eigenen Moralvorstellungen kennt, von den Folgen ihrer davon verselbständigten Moral für Wirtschaft und Gesellschaft ganz zu schweigen. In aller Regel genügt unseren Moralaposteln nämlich ihre Gesinnungsethik, mit der sie sich in geläuterter Selbstzufriedenheit hinter ihrer künstlichen Ethikfassade gegen „die Gier da draußen“ verschanzen.

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Au … Aufschrei 67

April 5th, 2013

Unperfekte Camouflage: Nachlässigkeit türkischer Medien und Politiker als deutscher Rassismus?!

Wi(e)der das bessere Wissen

Gestern in der Uni entschied Neschle: Für die Anmeldung zum Seminar soll das Prinzip gelten „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst!“ – Natürlich diskriminiert dieses Prinzip: Alle, die sich zu spät anmelden. Um Diskriminierung kommt niemand herum, wenn die Nachfrage höher ist als das Angebot. Die Marktwirtschaft erledigt das über den Preis. Doch dieses Kriterium gilt nicht an einer staatlichen Universität. Und nicht bei einem deutschen Gericht.

Muss sich Neschle nach jüngsten Erfahrungen darauf gefasst machen, dass Studierende, die es nicht geschafft haben, auf den Seminarzug aufzuspringen, ihn der Diskriminierung bezichtigen? Obwohl sein Auswahlprinzip nur nach der Reihenfolge diskriminiert, kann es am Ende sein, dass relativ weniger Frauen, Hellhäutige oder Deutschstämmige Zugang gefunden haben.

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Leon Neschle 79 (13. Woche 2013)

März 28th, 2013

Werksverein gegen Vereinswerk

Steigt Hoffenheim ab, werde ich wieder Bayern-Fan. (Ein Anhängsel)
Was heißt „S 04 ein Leben lang“? Auf dem Friedhof geht‘s weiter! (Ein Gläubiger)

Sie hatten sich kürzlich „anne Köppe“: Der Holzhäuser und der Watzke, Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund. Wegen Kießling und Dortmunds Appetit auf ihn, auch wegen eines alten Zwists in der Bundesliga zwischen Werks- und Traditionsvereinen.

Holzhäuser warf dem „ach so traditionsbewussten Dortmunder“ Watzke vor, er wolle seinen „Retortenklub“ durch Abwerbeversuche schwächen. Und extremen Populismus; denn Watzke hatte vor mehr „Werksklubs“ in der Bundesliga gewarnt: Noch drei Mannschaften, die vor nur 25.000 Zuschauern spielen und auswärts mit nur 500 Fans ankommen, würde die Liga nicht verkraften.

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Au … Aufschrei 66

März 26th, 2013

„Stallorder“: Im Zweifel für den Wettbetrug!

Betrügt Vettel Webber? Oder: Sind Rosberg und die Wetter betrogen?

Formel Eins Wochenende. Das zweite Rennen der Saison. Doppelte Aufregung: Das Mercedes-Team lässt Rosberg seinen Teamgefährten Hamilton nicht überholen, obwohl Rosberg schneller ist. Hamilton wird per Stallorder zum Dritten gemacht, weil Rosberg folgsam ist. Nicht so Weltmeister Vettel. Der soll hinter Webber Zweiter werden, wenn es nach dem Willen seiner Teamleitung geht. Doch Vettel spielt nicht mit. Er überholt Webber, der auf Teamanweisung seine Geschwindigkeit reduziert hat, in einem durchaus riskanten Manöver und wird Erster. Das Presseecho folgt:

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Au … Aufschrei 65

März 22nd, 2013

Principiis obsta, sero medicina paratur!!!
Wehret den Anfängen, sonst ist es für Heilung zu spät!!!
Rot-Grün? NRW-Beamte kotzen aus leerem Magen Blut und Galle.

Kraft-Akt: Beamte als Arsch Ihrer Regierung?

Neschle kann es mit Fug und Recht sagen: Die meisten seiner ehemaligen Doktoranden und Schüler kriegen mehr Geld als er. Das schließt Hannelore Kraft ein, die einst Studentin in Duisburg war. Ob sie das auch verdienen? Ja, klar! Doch warum nur soll Neschle verdienen, dass er weniger bekommt? Seine Landesregierung hat ihm gerade wieder bestätigt, dass es auch auf jeden Fall so bleiben soll: Keine Übernahme der Tarifabschlüsse für Angestellte bei Beamten oberhalb der Besoldungsgruppe A 10. Der größte Teil davon dürfte Lehrer (und Professoren) treffen. –

Wie hatte diese rot-grüne Regierung getönt, man müsse viel mehr für die Bildung tun. Aber kann man mehr für die Bildung machen, ohne an das dort beschäftigte Personal zu denken? Es gibt nämlich kaum einen anderen Bereich, in dem Leistung so stark durch die Qualität des Personals geprägt ist, wie in der Bildung.

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Au … Aufschrei 64

März 20th, 2013

„Hart, aber fair!“ wieder mal „Weich und doch unfair!“
Oder: Wenn Oskar La(ch)fontaine sich selbst opfert!!!

St. Martin: Unsozialer als Oskar?

St. Martin, dereinst Bischof von Tours, gab in seinem alten Leben als römischer Soldat die Hälfte seines Mantels an einen Bettler. Soweit die Legende. Prozentual gesehen ist das nicht viel gegen die Steuervorschläge der Linken. Nach Entwürfen, die zunächst mit einer 100-prozentigen Einkommensbesteuerung ab 500.000 Euro drohten[1], blieb die Linke endgültig bei 75 Prozent.

Oskar Lafontaine in der Runde „Hart, aber fair“ am Montag, den 18. März 2013, findet das gut und meint über sich selbst: Ich bin der Einzige in dieser Runde, der vom Staat etwas fordert, was sich auch gegen mich selbst richtet.

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Leon Neschle 78 (9. Woche 2013)

Februar 25th, 2013

Rassismus gegen sich und andere

Unsere schiefe Weltsicht verdanken wir auch der Tatsache, dass die Presse regelmäßig über die Ausnahme berichtet, aber nur ausnahmsweise über die Regel. (Neschle)

Natürlich muss man diskriminieren! Wir können die Dinge doch nicht alle so lange als „gleich gültig“ betrachten, bis sie uns alle „gleichgültig“ sind. (Neschle)

Niemand hat je gezeigt, wie man eine einzige Stelle bei fünfzig Bewerbern ohne Diskriminierung besetzen kann. Dazu muss man diskriminieren. Doch nicht wegen angeborener oder ererbter Eigenschaften, also nicht wegen Rasse, Geschlecht, geschlechtlicher Orientierung, Nationalität, Religion oder kultureller Identität.

Für alle Formen solcher Diskriminierungen werden in diesem Blog die Begriffe „rassistisch“ und „Rassismus“ verwendet. In Anführungszeichen, wenn es über den engen Begriff hinausgeht. – Nicht präzise? Unwissenschaftlich? – Na und?! Dies ist kein wissenschaftlicher Beitrag, sondern die Äußerung einer Befindlichkeitsstörung.

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Au … Aufschrei 63

Februar 9th, 2013

FDP: Schon die Partei des Karrier-, Sex- und Rassismus. Demnächst in diesem Theater: Islam-, Buddh-, Hindu-, Kannibalismus?

“Allerunterste Schublade des politischen Machtkampfs“…

sagte Linken-Fraktionschefin Janine Wissler zu einer Äußerung von FDP-Landeschef Jörg-Uwe Hahn aus Hessen: Wer ein solches Ausrufezeichen gegen seinen politischen Gegner setzt, müsste sich eigentlich schon sicher sein, dass sie/er Recht hat mit dieser Behauptung. Außer, Frau Wissler hängt dem Glaubensbekenntnis von Karl-Heinz S. an, ehemals Betreiber eines Peer S. gewidmeten Blogs (Aufschrei 62), und meint, einen Beitrag dafür leisten zu müssen, dass das von Karl-Heinz S. beschriebene Szenario auf ewig so bleibt. Der Kernsatz dieses Bekenntnisses ist:

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Au … Aufschrei 62

Februar 7th, 2013

Plagiat durch Suffragetten! „Aufschrei“ wird gestohlen.

Peer-Blog, Peer-Block und Peer-Bock

Wieder diese Ahnungslosigkeit, wieder dieses besondere ethische Gespür bei Peer Steinbrück. „Ich kann daran nicht ansatzweise etwas Anrüchiges erkennen“, sagte er laut Rheinischer Post vom 7. Februar 2013 zum Unterstützer-Blog von Karl-Heinz Steinkühler.

Soweit von der Front Stein-Brück-Kühler nur politische Block-Meinung für Peer gemacht wird, hat Peer zweifellos recht, auch wenn die Meinung des coolen Blogmachers Steinkühler über die Abgründe der Politik schon sehr bezeichnend ist. Wie heißt es da so lieb:

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Au … Aufschrei 61

Februar 4th, 2013

Plagiat durch Suffragetten! „Aufschrei“ wird gestohlen.

Der ergaunerte Herrenwitz

Ereignisse und Diskussionen haben mich meine Fassung (vom 1. Februar) verlieren lassen. Daher habe ich eine zweite verfasst:

In Indien werden besonders viele Frauen vergewaltigt, sagt man, in anderen Ländern werden besonders viele weggesperrt oder zwangsverheiratet. Das ist schlimm, ganz schlimm! Sexismus der übelsten Sorte. Wäre das zugleich bei Männern der Fall, wären es ebenfalls übelste Vergehen und Verbrechen, aber keine „sexistischen“.

Auch in Deutschland gibt es viel zu viel „sexistisch“ motivierte Untaten. Und jetzt kommt der Brüderle daher und der löst bei uns mehr als ein Jahr nach einer tollpatschigen Anmache mit einer lauen Bemerkung eine Sexismus-Debatte aus: "Sie können ein Dirndl auch ausfüllen", und das bei einem Schwatz über das Oktoberfest!

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