17. März 2010

Au … Aufschrei 51

März 2012: Die deutsche Presse geht an ihren eigenen Maßstäben zugrunde.

Prudenter agas et respice finem!

Dieser Aufschrei ist ein Fake! Doch wäre die deutsche Presse konsequent mit sich selbst, könnte es bald so weit sein: Die letzte Tagezeitung macht dicht, nachdem schon Tage zuvor das letzte Wochenmagazin am Ende war. Was ist geschehen?

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26. Februar 2010

Au … Aufschrei 47

Das Große Polit-Mobbing: Brandstifter als selbstgefühlte Biedermänner. Jetzt sind die Presse-Hunde von der Kette!

Westerwelles „heikles Bank-Honorar“

Sven Röbel mag ein honoriger Mensch sein. Aber das, was er für t-online schreibt, liest sich wie die Brand-Rede des Marc Anton, mit der er zur Ermordung Julius Cäsars anstiftet: „Ja, Cäsar ist ein ehrenwerter Mann. Aber … ?“ Und dann kamen nur Mutmaßungen und fahrlässige Verleumdung über Julius Cäsar. –

Natürlich sei bei der Rede Westerwelles vor der Liechtensteiner Bank LGT „juristisch“ alles sauber gewesen und die Einnahmen seien „ordnungsgemäß deklariert“. Aber …

1. diese Rede sei „politisch brisant“ (gewesen?),

2. Westerwelle gerate nach der Hotelaffäre schon wieder in „Erklärungsnöte“,

3. Bank und Gäste seien mit Zustimmung und „auf ihre Kosten gekommen“, was sich in „Zustimmung und Lachern“ dokumentiert habe,

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17. Februar 2010

Leon Neschle 67 (6. Woche 2010)

Gesellschaft mit beschränktem Hirn und beschämender Haltung

Es gärt die Sehnsucht nach dem Krieg aller gegen alle. (Neschle)

Ich glaub‘, mich tritt zwei Pferd. Das erste, weil der Schweizer Nationalrat Alfred Heer droht, alle Kontodaten deutscher Politiker bei Schweizer Banken öffentlich zu machen. Das zweite, weil fast 90% von Euch Internet-Usern auf die Frage „Was meinen Sie, sollten die Schweizer Kontodaten von deutschen Politikern veröffentlicht werden?“ antworten „Ja, das wäre sicher interessant.“ Zusammen mit denen, denen das „egal“ ist, sind es sogar über 90%. Nur ein kleiner aufrechter Rest von weniger als 10% steht für den Schutz der Privatsphäre. Auch bei deutschen Politikern!

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22. Januar 2010

Leon Neschle 65 (4. Woche 2010)

Die Verdächtigungsgesellschaft

Die Summe aller Laster ist konstant! (1. Hauptsatz der Moral, Franz-Josef Knoche)

Wir sind angekommen in der Verdächtigungsgesellschaft, wenn die Leute sich bei jedem hergeholten Verdacht auf die Seite des Verdächtigers stellen, „Erklärungsnot“ des Verdächtigten konstruieren, die Beweislast umkehren und den Verdächtigten auffordern, sich gegen absurdeste Beschuldigungen übelster Art zur Wehr zu setzen, statt den Verdächtiger aufzufordern, zunächst einmal „Butter bei die Fische“ zu geben und belastbare Belege beizubringen. Speerspitzen dieser Verdächtigungsgesellschaft sind Moralapostel und Tugendwächter und am Anfang aller Tugendwächterei stehen Verdacht und Verdächtigung. Die sind „natürlich notwendig“, wenn und weil sie im Dienste des Guten stehen.

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19. Januar 2010

Au … Aufschrei 45

Gabriels verspätete PR-Aktion und Käuflichkeit (in) der Politik

Gabriel geißelt Gunst-Gesetz-Gewerbe

Ein Teil der Regierung ist offensichtlich käuflich“, sagte Sigmar Gabriel, SPD-Vorschwitzender, am Wochenende mit Blick auf eine lange bekannte Parteispende für die FDP. Eine gezielte PR-Aktion mit ein wenig Ladehemmung gegen die FDP in der vermeintlichen Prostitutions-Regierung. Der heillose Hubertus Heil flankierte mit „moralischer Korruption“ und erneuerte damit den Pachtvertrag der Ersatzkirche SPD für alles, was Moral ist, einschließlich der Doppel-Moral. Heil, Sigmar haben die olle Spenden-Kamelle noch vor dem Murmeltiertag ausgegraben. Das nennt man schlafaktuelle Polit-Diskussion (sPD).

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13. Januar 2010

Au … Aufschrei 44

Presse voll fan(t)a(s)tischer Polit-Phantasie!

Klammheimliche Antidemokraten?

Heute schon wieder die Meldung: „Schwarz-Gelb hat keine Mehrheit mehr!“ Zum x-ten Mal schon nach der letzten Wahl. Und die (un-)politische Presse schreibt weiter: Nur noch 45% für Schwarz-Gelb, während SPD, Grüne und Linke zusammen 47% haben. Diese Presse schreibt wirklich „47% haben“, nicht einmal mehr „hätten“.

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24. Dezember 2009

Leon Neschle 61 (52. Woche 2009)

Gender-Tender: Diskriminieren „zwischen“, „nach“ und „von“(II).

Männer schreiben viele Songs mit Frauennamen, sogar mit Gloria, Andrea, Peggy Sue; Frauen fast keine Songs, die heißen wie Männer, nicht mal wie Kevin, Rainer oder Leon. Da soll es keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern geben? (Neschle).

An Neschles Uni kam eine Mitarbeiterin auf eine Idee: Man solle im Fach Finanzwirtschaft „Förder-Kurse für Frauen“ einrichten. Neschle fand die Idee merkwürdig, hatten doch seine Studentinnen im Durchschnitt bessere Noten als die Studenten. Sollte das Ansinnen sinnig sein, hätte es nur eine Eliteförderung sein können.

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20. Dezember 2009

Leon Neschle 60 (51. Woche 2009)

Gender-Tender: Diskriminieren „zwischen“, „nach“ und „von“(I).

In unserer Gesellschaft werden Frauen manchmal diskriminiert, in meiner Gesellschaft nicht. (Neschle).

Neschle hat neulich einen Forschungsantrag eingereicht. Dabei musste er unterschreiben, dass mindestens 40% der Arbeit von Frauen geleistet wird. Ohne diese Unterschrift hätte er den Antrag nicht einreichen können, geschweige denn, den Forschungsauftrag erhalten.

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4. Dezember 2009

Leon Neschle 58 (49. Woche 2009)

Entschädigungslose Enteignungen –Gern geleugnet, oft benutzt. Aber auch gebraucht?

Außer dem Militär- und dem Zivilflughafen gibt es den Zuvielflughafen und der ist auch ein Fluchhafen. (Neschle)

Unsere wirtschaftliche Entwicklung beruht anscheinend oder auch nur scheinbar darauf, dass viele Menschen zugunsten anderer enteignet werden. Ihnen wird eine latente „Entwicklungssteuer“ auf ihr Vermögen oder ihr Einkommen auferlegt, obwohl es dazu weder ein Steuergesetz gibt noch einen vollstreckbaren Titel. Doch keiner will das wahrhaben, erst recht kein Politiker. Denn das stört die „Zukunftsprojekte“.

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4. August 2008

Au … Aufschrei 36

Mehr Kreativität? Nein! Wiedererkennung durch Selbstkopie: Das ist es!

Mit Kreativität zum (Miss-)Erfolg

"Mit Kreativität zum Unternehmenserfolg" stand beim Querdenker-Club von Xing. – Was hat diese Überschrift selbst, außer der Kreativität darin, mit „Querdenken“ zu tun? Nichts! Wer glaubt nicht, dass er seinen Erfolg seiner Kreativität zu verdanken hat? Keiner jedenfalls in den „kreativen Berufen“. Fast jeder der wenigen Erfolgreichen dort denkt, Kreativität sei seine Erfolgsquelle. Auch in der Wissenschaft und Wirtschaft denkt man meist so. Doch beinahe das Gegenteil stimmt: ->> Weiterlesen

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