Leon Neschle 34a (21. Woche 2012)

Ertiefung[1] einer kleinen Philosophie aller möglichen Abschlussarbeiten

Uns ist noch nie etwas gelungen, wir ändern selbst die Änderungen.
(Neschle, in Abwandlung eines tradierten Themas)

Man kann nicht alles sicher machen und sicher auch nicht alles.
(Neschle)

Fünf Jahre nach Leon Neschle 1 und 32 merkt auch der Präsident der Hamburger Uni, Dieter Lenzen, in einem Interview (an): „Hochschulen sind keine Lernfabriken“ (http://www.spiegel.de/karriere/berufsstart/dieter-lenzen-fordert-master-abschluss-fuer-alle-a-834469.html). Doch weil er und andere es so spät gemerkt haben, müssen Neschles Alter Ego und seine Studierenden nun den Bologna-Käse ausbaden (Leon Neschle 75 und 76). ;-((

Es gibt daher das Problem, sich im (noch) bestehenden System einzurichten, und es gibt – Bologna oder nicht – systemunabhängige Probleme. Dazu gehört das Schreiben einer Abschlussarbeit, dem sich dieser Beitrag[2] mit gemischter Problemauswahl erweiternd und vertiefend widmet, sozusagen in eklektizistischer Ertiefung. –

„Niemand kann mich dran hindern, klüger zu werden“ soll Adenauer einst gesagt haben, als er seine Meinung änderte. So ‚schlimm‘ kommt es hier nicht. Neschle hat im Gespräch mit StudentInnen lediglich eine Bewusstseinserweiterung erfahren, die er seiner „Gemeinde“ mitteilen möchte. Dabei geht es zunächst um:

A. Weitere Aspekte der Themenwahl

Leon 34 hat schon viele Aspekte der Themenwahl beleuchtet, aber natürlich nicht alle. Sonst wäre Neschle 34 ja eine „große Philosophie“ gewesen! Eine Frage kam bei den KandidatInnen aber immer wieder auf: „Gibt es so etwas wie einen Schwierigkeitsgrad des Themas und hat der Einfluss auf die Bewertung?“

Nun! Die Sache muss man sich etwa vorstellen wie beim Turmspringen. Wikipedia schreibt dazu: „Springen sie (die Springer) in einem Durchgang nicht den Sprung, der angegeben wurde, muss der Sprung unabhängig von der Ausführung mit 0 Punkten bewertet werden.“ In diesem Fall wäre das „Thema verfehlt“. Das sollte bei einen selbstgestrickten Thema nie vorkommen. Eigentlich, aber auch das hat Neschle schon erlebt!

Springen die Springer den vorgesehenen Sprung, gilt: „Für jeden Sprungtyp wird mittels der einzelnen enthaltenden Sprungkomponenten ein Schwierigkeitsgrad berechnet.“ Dieser Schwierigkeitsgrad bestimmt zusammen mit der Ausführung das Ergebnis und damit die Bewertung. Ein geringerer Schwierigkeitsgrad kann also bei perfekter Ausführung zu einer höheren Wertung führen als ein höherer Schwierigkeitsgrad bei schlechter Ausführung.

Der Springer muss bei der Auswahl seiner Sprünge folglich die Balance finden zwischen der Schwierigkeit, die er sich zumutet, und seinen von ihm erwarteten Ausführungsmöglichkeiten. Die höchsten Sprung-Wertungen sind freilich nur bei einer Kombination hoher Schwierigkeitsgrade und perfekter Ausführung erreichbar.

Nicht anders ist es bei einer Abschlussarbeit. Aber wovon wird deren Schwierigkeitsgrad bestimmt?

Es sind Gegenstand, Methode und das Problem, die Methode auf den Gegenstand anzuwenden.

Ganz schwierige Gegenstände sind solche, für die auch nach Jahrzehnten noch keine zufriedenstellende Lösung gefunden wurde. In der Mathematik ist das etwa die angeblich jüngst doch bewiesene Goldbachsche Vermutung[3], die schon ewig die Forschung beschäftigt. Auch die Aktualität eines Problems hat Bedeutung für den Schwierigkeitsgrad. Denn für aktuelle Probleme gibt es meist (noch) keine Lösungen und Verfasserin oder Verfasser würden sie erstmals präsentieren.

Gegenstände, welche die intensive Kenntnis einer besonderen Sprache voraussetzen, gelten ebenfalls als schwierig: das ist zum Beispiel die Sprache der Mathematik oder der Statistik, während man Englischkenntnisse heute als selbstverständlich voraussetzt. Dennoch erzeugen standardmäßige Ländervergleiche, die Kenntnis einer weiteren Fremdsprache erfordern, eher ein Gähnen bei den Gutachtern. Dem x-ten Vergleich Deutschland-Frankreich über welchen Gegenstand auch immer ist nicht nur eine geringe Halbwertszeit vergönnt, weil sich z.B. die nationalen Gesetze ändern, ihm fehlt auch das gewisse Etwas bei der Themenstellung. Das gibt es nur, wenn es etwas interessantes Ungewisses zu erforschen oder zu bearbeiten gilt.

Existiert schon eine einleuchtende, einfache, klare Antwort, scheint daher jede Arbeit über das Problem müßig. Aber gerade dann kann ein Thema als schwierig gelten, wenn und weil eine allgemein akzeptierte und plausible Antwort durch die eigene Arbeit in Frage gestellt wird. Wer würde es daher nicht für einen schwierigen Gegenstand halten, wenn man die Relativitätstheorie überzeugend widerlegen könnte, zumal sie für die meisten Leute schon gar nicht so einfach zu verstehen ist.

Grundsätzlich gilt es zwar als schwieriger, Neues zu schaffen als Bestehendes zu kritisieren oder umzustoßen In Fällen einer „unumstößlichen Wahrheit“ macht man da aber eine Ausnahme. Denn ein geistiges Denkmal vom Sockel zu stoßen, das ist dann doch keine so leichte Ausgabe, gerade wenn dieses von allen verstanden und bewundert wird.

Wer sich im Schwierigkeitsgrad des Gegenstandes seiner Arbeit unterfordert, kann das durch Wahl einer komplexeren Methode durchaus wettmachen. Aufwendige primärstatistische Forschungsdesigns zählen da grundsätzlich mehr als einfache sekundärstatistische Untersuchungen. Komplexe mathematische Analytik wird meist höher bewertet als einfache Verbaldarstellungen. Einordnende Begriffsakrobatik steht hinter tiefgründiger Ursachenanalyse.

Letztlich aber macht es die Kombination von Gegenstand und Methode. Wer einem bislang ungelösten Problem mit einer neuen, selbst geschaffenen oder selbständig erweiterten Methode zu Leibe rückt, braucht sich keine Sorgen darüber zu machen, dass die Gutachter die Schwierigkeit seiner Aufgabe unterschätzen. Eine „gute Performance“ vorausgesetzt, kann er damit in den Notenhimmel aufsteigen.

Das ist anders, wenn in einer Arbeit die simple Beschreibung von Fakten oder von bekannten theoretischen Ansätzen dominiert. Denn alle Abschlussarbeiten in Deutschlands Hochschulen beziehen sich grundsätzlich auf ein reales oder methodisches Problem oder eine wissenschaftliche Herausforderung, die gelöst oder bewältigt werden will.

Daher gilt eine Arbeit im Stile des Lehrbuchschrifttums, die lediglich den aktuellen Stand des Wissens nacherzählt, generell als ungeeignet für eine Abschlussarbeit. Mit einer solchen Arbeit kann niemand nachweisen, dass er bestehendes Wissen auf neue Probleme anwenden oder dieses Wissen sogar erweitern kann. Diesen Nachweis verlangen, je nach Arbeit in unterschiedlicher Ausprägung und Zielrichtung, aber die allermeisten Gutachter an den Fachhochschulen und sicher die an den Universitäten.

B. Unterschiede zwischen den Arbeiten

Grundsätzlich gibt es zwischen den verschiedenen Abschlussarbeiten mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede. Aber eine simple Übertragung der Anforderung an eine Dissertation auf eine Bachelorarbeit würde dann doch zu weit gehen. Dass dies zuweilen jedoch (unbedacht) geschieht, zeigt die folgende Anforderung an den Inhalt eines Exposés für eine Bachelorarbeit, die der für eine Dissertation entspricht:

„+ Problemstellung

+ Leitfrage und logisches Gerüst (inkl. Grobgliederung)

+ Forschungsstand und Quellenlage (inkl. zu verwendende Quellen)

+ Untersuchungsansatz bzw. –methode (Analyseverfahren, Erhebungsverfahren)

+ Ergebnisse (erwartet, prognostiziert, zielgerichtet)

+ Projektplan und Machbarkeit (Arbeits- und Zeitplan)“.

Ein Exposé mit solchen Inhalten verlangen viele Doktorväter von einem Doktoranden, bevor sie ihn überhaupt als solchen akzeptieren. Das Exposé ist im Grunde ein Projektplan über Inhalt und Ablauf der Arbeit, der Ähnlichkeiten hat mit einem Businessplan. Wie der Businessplan hat das Exposé zwei Adressaten: 1. den Schreiberling (Produzenten), der sich seine strategische Zielsetzung klarmacht und die Sollvorgaben für seine Problembearbeitung erstellt, woran er sich später messen lassen will bzw. muss; 2. den Gutachter (Investor), der im Falle des Exposés nicht vor allem Geld wie beim Businessplan, sondern Zeit und Arbeit investieren soll.

Unabhängig von der Pflicht zu dessen Erstellung: Es ist für jeden Kandidaten gut, ein solches Exposé vor Beginn einer Abschlussarbeit anzufertigen. Doch eignet sich der obige Exposéinhalt für Dissertation und Bachelorarbeit gleichermaßen?

Neschle meint: Nein! Das liegt vor allem an der Anforderung, den Forschungsstand aufzuführen. Für eine Dissertation ist das typisch und sinnvoll, weil es darin gilt, den Forschungsstand „auf den Schultern früherer Geistesriesen“ zu erweitern oder zu verbessern. Dazu sollte man in einer solchen Arbeit auch den Ausgangspunkt dieser Bemühung beschreiben (können). Denn nur, was darüber hinausgeht, ist „dissertabel“. Nur das stellt die USP (Unique Selling Proposition) der Doktorarbeit dar, die als Eigenleistung von jedem Promovenden erwartet wird.

Bei einer Bachelorarbeit geht es dagegen gewöhnlich darum, den Beweis zu erbringen, dass man bereits in der Lage ist, mit bestehendem Theoriewissen praktische Orientierungshilfe zur Lösung von realen Problemen zu geben. Eine Erweiterung des Forschungsstandes wird aber von einer solchen Arbeit gemeinhin nicht erwartet.

Verlangt man von einer Bachelorarbeit zudem, dass sie auf keinen Fall ein Anwendungsproblem einer spezifischen Unternehmung zum Gegenstand hat, wird die Bachelorarbeit ebenfalls zu sehr in die Nähe der Doktorarbeit gerückt. Eine typische Bachelorarbeit dreht sich um die Anwendung bekannter wissenschaftlicher Theorien und Methoden auf ein praktisches Problem. Dann aber ist die Forderung kaum verständlich, dieses Problem auch zwingend ohne Bezug auf die konkrete Realität einer speziellen Unternehmung zu definieren.

Geht es dagegen, wie bei einer Doktorarbeit, um die Ausweitung des allgemeinen theoretischen Wissens, ist das völlig anders. Dann ist es sinnvoll, firmenspezifische Themen nicht zuzulassen, weil ein allgemeiner Wissensfortschritt davon kaum erwartet werden kann. Das Einzige, was in diesem Fall zulässig ist, die Wirkung eines allgemeinen theoretischen Fortschritts an einem konkreten praktischen Beispiel zu demonstrieren. Dabei kommt es in jedem Fall auf die Übertragbarkeit auf andere Praxisfälle an.

Dieselbe Institution, die das obige Exposé von Bachelorkandidaten verlangt, will auch Themen mit spezifischem Unternehmensbezug verbieten. In Wahrheit steckt aber auch hinter dieser Forderung eine unbedachte Übertragung der Anforderung an Dissertationen auf Bachelorarbeiten. Man muss und sollte bei Bachelorarbeiten das Dorf in der Kirche und die Kirche im Dorf lassen. Es ist sogar eher sinnvoll, in diesem Stadium der Ausbildung zunächst nur die Anwendung bestehenden Wissens an einem Praxisbeispiel zu verlangen. Dass dies für eine Dissertation nicht ausreicht, sollte auch klar sein.

C. Noch ein wenig Eklektizismus zu Stil und Inhalt

Da lese ich gerade an einer Dissertation und ein Satz darin haut mich fast um. Ohne Quellenangabe und Erlaubnis der Verfasserin erlaube ich mir, ihn hier zu zitieren:

„Aus sprachstilistischen Gründen werden die Termini Liquiditätsspreadrisiko, Liquiditätsrisiko und Refinanzierungsrisiko im weiteren Verlauf der Arbeit synonym gebraucht.“ (Hervorhebung Neschle)

Angeblich aus „sprachstilistischen Gründen“ verwendet die Verfasserin drei verschiedene Sprachumhänge für denselben Begriffsinhalt eines Schlüsselbegriffs ihrer Arbeit?! Aber ist das sinnvoll?

In jeder Abschlussarbeit geht es darum, Leser oder Leserin aufzuklären, nicht darum, sie zu verwirren. Zudem sollte man freilich vermeiden, sie mit schlechtem Sprachstil zu langweilen oder gar zu verärgern. Da wirkt die stetige Wiederholung der gleichen Sprachformeln ermüdend, entnervend und aufmerksamkeitszehrend. Der Leser verliert schneller seine Aufmerksamkeit, weil das Lesen ihn anstrengt. Hier heißt es darum: Variatio delectat (Veränderung erfreut).

Für die zentralen Begriffe einer Arbeit, wie bei den von der Verfasserin genannten, gilt allerdings eher: Variatio irritat (Veränderung verärgert). Sie sollten über die gesamte Arbeit nicht variiert werden, sondern in einer einzigen Form beibehalten werden. Denn sie sind die Anker für das Verständnis der Leser, wie immer Kette und Schiff auch wanken. Wenn man diese Anker wechselt, verliert der Leser seinen Halt. Tut man das häufig, wird der Leser verwirrt statt aufgeklärt.

Guter Sprachstil trägt dagegen immer zum besseren Verständnis bei. Denn: „Den Stil verbessern – das heißt den Gedanken verbessern und nichts weiter!“ sagt Nietzsche mit einigem Recht. Warum die Verfasserin aus „sprachstilistischen Gründen“ dann aber eine Maßnahme wählt, die das Verständnis des Lesers erschwert, das weiß wohl allein sie selbst.

Eine andere Sache ist, ‚dass‘ exzessiv wiederholte Lieblingswörter oder Marotten aus stilistischen Gründen ausgemerzt werden sollten. Variationen machen dann das Lesen erträglicher. So bemängelte ich jüngst in einem Dissertationsentwurf, ‚dass‘ (;-)) die Verfasserin auf jeder Seite ihrer Dissertation im Durchschnitt mehr als vier „Dass“-Sätze platzierte. Das liest sich etwa so:

„1. Es ist nachgewiesen, dass … . 2. Das lässt den Rückschluss zu, dass … . 3. Dabei ist zu beachten, dass … . 4. Das bedeutet, dass … . 5. Dazu ist es notwendig, dass …“.

Gezielter als mit solchen Stilmitteln kann man kaum sprachliche Langeweile verbreiten und zusätzlich die wichtigsten Aussagen in die Nebensätze packen. Dabei könnte man auf alle Hauptsätze 1 – 5 verzichten oder sie z.B. durch einfache Formeln ersetzen, etwa durch „nachweislich“ (1), „folglich“ (2), „dazu muss/müssen“ (5). Das bringt die eigentliche Aussage wieder in den Hauptsatz und konzentriert dort die Aufmerksamkeit des Lesers.

Völlig überflüssig sind hier vor allem die Hauptsätze (3) und (4). Würde der Schreiber nicht meinen, dass etwas „zu beachten“ sei, würde er gar nicht darüber schreiben (3). Schreibt er also darüber, weiß man das auch ohne seine im Hauptsatz platzierte Bemerkung „Dabei ist zu beachten, dass …“, sonst würde er es ja überhaupt nicht schreiben. Warum also diese Worte verlieren, die freilich noch gesteigert werden könnten durch das völlig unnötige und nervige „An dieser Stelle ist noch zu erwähnen, dass …“.

Beim Film wäre das so, als würde dieser mitten in der Handlung unterbrochen, weil der Regisseur erklären will, warum er seinen Dreh hier so und nicht anders gemacht hat. Das „Making-of“ unterbräche dann laufend die reale Handlung des Films. Jeden Zuschauer würde das nerven. Und so nervt es auch den Leser, wenn der Schreiber glaubt zusätzlich zu seinen Bemerkungen bemerken zu müssen, warum diese genau hier und nirgendwo anders platziert werden müssen.

Hier wird in die Metasprache gewechselt, die dann sogar den Hauptsatz ausmacht. Und so wird zur Hauptsache und zum Hauptsatz erkoren, was ohnehin selbstverständlich ist. Schließlich lässt sich auch „Das bedeutet, dass …“ (4) vermeiden, indem man einfach von vornherein sagt, was man meint.

Das und nicht anderes meine ich, wenn ich das hier sage. ;-))

Sucht und Suche nach dem akademischen Abschluss

Der Deutsche stets den Abschluss sucht,

nichts Halbes könnte er verwinden.

Doch ist die Sache so verrucht,

er kann ihn niemals finden.

 

Denn ist er schon mal Bachelor,

muss er auch Master werden.

Und dann geht schließlich sogar mehr,

das Höchste scheint auf Erden,

 

mit einem Doktor sich zu schmücken,

der dann ein Teil des Namens wird,

in Geistes Adel aufzurücken,

es strebt der Mensch, so lang er irrt.

 

Doch schwer ist alles Dissertieren,

das wissen Guttenberg und Co.,

es fängt schon an mit dem Zitieren,

das Ganze geht nicht einfach so.

 

Da muss man sich schon kräftig schinden,

bis der Erfolg liegt auf der Hand.

Wenn’s gilt, nicht bloß auf Sand zu gründen,

gebrauche einfach den Verstand.


[1] „Ertiefung“ ist Erweiterung und Vertiefung zusammen.

[2] Die Anregung hat mir Lady J.M. gegeben, ohne dass sie es merkte und ohne dass ich es mir anmerken ließ, was ich hier übrigens zum ersten Mal anmerke. Ihr ist Neschle 34a daher gewidmet.

[3] Terence Tao (University of California, Los Angeles) behauptet, das geschafft zu haben, siehe auch http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/primzahlraetsel-loesung-der-goldbachschen-vermutung-rueckt-naeher-a-833216.html. Der Originalbeweis unter http://arxiv.org/abs/1201.6656.

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